Seniorenrat Brugg
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Newsletter April 2026

Mitgliederbeitrag

Im Laufe des Aprils 2026 werden wir die Rechnungen für den Mitgliederbeitrag versenden. Diese Unterlagen stellen wir euch, wie die übrigen Versände mit eMail oder per Post zu. Ihr erleichtert uns die Arbeit, indem ihr den euch zugestellten QR Einzahlungsschein verwendet und nicht direkt auf das SRB-Konto überweist. Solltet ihr bis anfangs Mai keine Rechnung erhalten haben, meldet euch bitte bei unserem Verantwortlichen für die Finanzen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Anlässe

Wir empfehlen euch folgende demnächst stattfindenden Veranstaltungen:

Sunntigsfahrt am 3. Mai 2026 Ibergeregg

 Ibergeregg

Spargelplausch am Mittwoch, 20. Mai 2026 Ramsen

Spargelessen 

Die Details zu diesen zwei Veranstaltungen seht ihr auf den Flyern in der Rubrik neue Anlässe. Bitte Anmeldefristen beachten.

 ASV

Ihr seid herzlich zur Mitgliederversammlung des ASV eingeladen: Mittwoch, 22. April 2026 um 14.00 Uhr im Pflegezentrum Sanavita, Lindhofstrasse 2, 5210 Windisch Nach den statutarischen Themen folgt ein Referat zum Hospiz Aargau - Heute und in Zukunft. Bitte meldet euch bis am Montag, 13. April 2026 direkt an über die Webseite www.asv-ag.ch.

Details
Zuletzt aktualisiert: 12. April 2026

Winterreise zur Lenzerheide

Bei strahlendem Sonnenschein starteten am 17. März 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum geplanten Winterausflug. Bald schon befand man sich im Gespräch mit den Sitznachbarn und die Fahrt ging zügig nach Benken/SG, wo uns bereits Kaffee und Gipfeli erwarteten.

Je näher wir dem Walensee kamen, desto eindrucksvoller wurde die Landschaft. Die steilen Felswände der Churfirsten fallen schroff ab zum tiefblauen Wasser des Sees. Einige Reisende erinnerten sich an frühere Zeiten, als sich noch lange Autoschlangen durch die Enge quälten.

Nach Chur beginnt die Steigung entlang des Hinterrheins – eine traumhafte Landschaft mit Blick auf den lebhaften Fluss, Wälder und die umliegenden Berge. Über Thusis und Tiefencastel windet sich die Strasse langsam hinauf Richtung Albula und Lenzerheide. Beeindruckend war auch das Dorf Brienz, das durch den riesigen Bergsturz bekannt geworden ist und nun wieder bewohnt wird.

Rechtzeitig erreichten wir das Hotel Sunstar, das mit einem feinen Mittagessen und bester Bedienung auf uns wartete. So konnten denn die Wanderlustigen früh zum geplanten Marsch aufbrechen, sei es rund um den idyllischen Heidsee oder auf einem der weiteren schneebedeckten Wanderwege. Der Ausblick auf den mit Eis bedeckten See und die umliegenden Berge war fantastisch, auch wenn inzwischen einige Wolken aufzogen. Selbstverständlich liessen sich dann auch die zutraulichen Eichhörnchen blicken, die genussvoll an ihren Nüssen knabberten.

Auf der Rückfahrt legten wir einen Zwischenstopp ein bei der traditionellen Fleisch-trocknerei Grischuna in Churwalden. Hier werden traditionelle Produkte angeboten und es wurden denn auch einige Einkäufe getätigt. Zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken erfüllt kamen wir am Abend in Brugg an.

Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Ausflug am 20. Mai nach Rafz und Stein am Rhein und hoffen, wieder viele interessierte Mitglieder dabei zu haben!

Text und Bilder:    Marianne Hintermann

Details
Zuletzt aktualisiert: 30. März 2026

Infos Januar

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Liebe Mitglieder

Wir hoffen ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet!

Unsere Informatik-Umstellung schreitet planmässig voran. Wir werden euch an der Hauptversammlung unsere neue Homepage vorstellen können. In diesem Zusammenhang benennen wir den bisherigen «Mitgliederbrief» ab jetzt neu «Newsletter».

Wir freuen uns, mit diesem ersten Versand euch viele neue Veranstaltungen anbieten zu können:
 Rikscha-Fahrer gesucht!
 Kurs Improvisationstheater 60+ ab 17. Februar
 Digitaler Fussabdruck – sicher im Internet unterwegs am 24. Februar
 Theater: Max und Moritz verreisen am 6. März
 Sunntigsfahrt am 8. März
 Winterreise Lenzerheide 17. März, mit Anmeldetalon
 Sunntigs-Mittagstisch am 12. April
 Surfen leicht gemacht – sicherer Einstieg ins Internet
 Besichtigung Barzmühle Zurzach am 16. Mai
 Sunntigs-Mittagstisch am 7. Juni
 Filmreihe ODEONKINOREIF? ab 18. Februar

Die Details zu den Veranstaltungen seht ihr auf den beigefügten Flyern. Bitte Anmeldefristen beachten.

Beachtet auch den Veranstaltungskalender der Koordinationsstelle Alter Region Brugg auf unserer Homepage (unter «Agenda»). Dort sind auch Anlässe von anderen Organisationen aufgeführt.

Wir freuen uns, euch an unseren Anlässen begrüssen zu dürfen!

Mit freundlichen Grüsse

Im Namen des Vorstandes
Eduard Sulzer
Präsident Seniorenrat Stadt Brugg

 

 

Details
Zuletzt aktualisiert: 31. Januar 2026
Marie-Luise Hermann sprach in ihrem Referat, auch anhand von verschiedenen Beispielen, über Selbstbehauptung. Bild: Deborah Bläuer

Ein sozialer Stadtrundgang - voller Begegnungen!

Diesmal waren es nicht Landschaften oder kulinarische Highlights, die unseren Ausflug in Basel prägten – es waren Menschen. Ihre Wege. Ihre Brüche. Ihre unerwartete Stärke.

Wir trafen unseren Stadtführer Heiko vor der «Offenen Kirche Elisabethen». Dort erzählte er uns zunächst von Surprise, der Organisation, die sozial Betroffenen neue Perspektiven ermöglicht. Dann öffnete Heiko ein Fenster zu seinem eigenen Leben – ein Leben, das mit beeindruckender Offenheit zeigte, wie schnell man in die Armutsfalle geraten kann.

Einst war er Inhaber eines eigenen Unternehmens. Als zwei grosse Auftraggeber nicht bezahlten, geriet er in die Schulden. Um diese abzubauen, arbeitete er jahrelang als Baustellenleiter im In- und Ausland – oft bis zu zwölf Stunden täglich. Die Belastung führte zu einem Burnout. Immer wenn er sich wieder mühsam aufgerappelt hatte, folgte der nächste Rückschlag: ein schwerer Berufsunfall, eine lange Genesungszeit und schliesslich der Tod seiner Tochter. Das war der Punkt, an dem er den Halt verlor und in den Alkohol abrutschte.

Heiko weiss aus eigener Erfahrung, wie das Leben auf der Strasse aussieht – drei Jahre lang schlief er unter Brücken und in Hinterhöfen. Doch seine Geschichte nahm eine Wendung, die niemand erwarten würde: In der Gassenküche lernte er Liliane kennen. Aus der Begegnung wurde Liebe, aus der Liebe eine stabile Partnerschaft. Heute sind die beiden verheiratet und können sich – auch dank einer kleinen Rente von Liliane und ihren Ein-sätzen als Stadtführerin und Stadtführer – wieder eine eigene Wohnung leisten. Ja, es braucht nicht viel um schöne Augenblicke zu erleben.

Als er seine Geschichte mit dem Satz schloss: „Aufgeben ist keine Option“, waren wir alle tief berührt. Wie oft dieser Mann wieder aufgestanden ist, verdient tiefen Respekt.

Unter Heikos Leitung spazierten wir weiter zum Tageshaus Basel. Im Innenhof begrüsste uns der Leiter und berichtete über die Arbeit der Stiftung. Armuts- und suchtbetroffene Menschen finden hier ab 10 Uhr einen geschützten Ort: Sie können duschen, Kleider waschen, fernsehen oder für wenige Franken ein Mittagessen erhalten. Vor allem aber finden sie etwas, das auf der Gasse selten ist – Ruhe. Das Tageshaus hat nur wenige, aber klare Regeln: keine Streitereien, keinen Drogenkonsum, keinen hochprozentigen Alkohol. Es war beeindruckend, mit welcher respektvollen Haltung der Leiter des Tageshauses seinen Tagesgästen begegnet!

Zum Mittagessen führte uns Heiko ins Restaurant du Coeur, das von jungen Asylsuchenden betrieben wird. Dort wurde uns ein feines Dreigangmenü serviert: eine aromatische Kürbissuppe, Kebab mit Reis und Gemüse sowie ein duftender Reisflan mit Rosenwasser und Jasmin zum Dessert.

Mit einem Koffer voller Eindrücke, Gesprächen und nachhallender Gedanken traten wir die Heimreise an. Dieser Tag wird mich noch lange begleiten. Immer wieder werde ich an Heikos Worte denken: „Die Menschen denken nicht gerne, sie urteilen lieber.“

Ein herzliches Dankeschön an das Reiseteam des Seniorenrats für diese eindrückliche Erfahrung.

Linda Baldinger

Hier noch vertiefte Informationen:

Organisation Surprise-was tun wir?

Bericht vom Leiter - Tageshaus Sucht Basel 

Restaurant du cœur  

Details
Zuletzt aktualisiert: 24. November 2025
Marie-Luise Hermann sprach in ihrem Referat, auch anhand von verschiedenen Beispielen, über Selbstbehauptung. Der vom Seniorenrat Brugg organisierte Anlass war gut besucht. Bilder: Deborah Bläuer

Sich wehren und aktiv bleiben: Wie Selbstbehauptung im Alter aussehen kann

Quelle Aargauerzeitung

«In diesem Thema steckt sehr viel Power», erklärte Marie-Luise Hermann einleitend zu ihrem Vortrag. Am vom Seniorenrat der Stadt Brugg organisierten Anlass am Montag, 17. November, im Bistro des Odeon ging es um Selbstbehauptung im Alter. Die Veranstaltung stiess auf reges Interesse und war gut besucht.

Sie wolle mit ihrem Referat zum Nachdenken anregen, so Marie-Luise Hermann, die, wie ihrer Website zu entnehmen ist, Fachpsychologin für Psychotherapie ist und Autorin diverser Werke, in denen es um das Thema Psychologie in der zweiten Lebenshälfte geht. «Jetzt haut's mer denn de Nuggi use», «streitlustig», «auf 180» – Hermann zählte diverse Wörter und Ausdrücke auf, die mit Wut und Aggression zu tun haben. «Sowas macht den meisten Menschen Angst, so wollen wir doch nicht sein», sagte sie.

Aber Selbstbehauptung bedeutet ja auch nicht, dass man aggressiv wird, sondern; in sozialen Konflikten angemessen und ohne Angst zu reagieren. Zum Beispiel, sich zu wehren und sich abzugrenzen. Etwa mal zu sagen: «Ich will nicht mehr so oft alleine für die Enkelbetreuung zuständig sein.» Wichtig sei es aber auch, anderen Hilfe anzubieten und umgekehrt, sich nicht zu scheuen, nach Hilfe zu fragen und sie auch anzunehmen. Weiter gehe es um Teilhabe; in der Gesellschaft aktiv und sichtbar bleiben, Ehrenämter übernehmen, in privaten Beziehungen Zeit schenken, andere ältere Menschen unterstützen etc. «Mich selbst behaupten zu können, fängt im kleinen privaten Rahmen an», so Herrmann.

Ein 100-Jähriger sammelte 33 Millionen Euro

Die Fachpsychologin zählte einige Beispiele auf, in denen sich Seniorinnen und Senioren Gehör verschaffen konnten. Zum Beispiel die Klimaseniorinnen, die erfolgreich vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zogen. Oder ein 76-jähriger Architekt, der mit der Stadt Winterthur darum kämpft, dass öffentliche Treppenhäuser für ältere behinderte Menschen auf beiden Seiten einen Handlauf brauchen. Nicht zu vergessen ist auch der 100-jährige Tom Moore, der während der Coronakrise mit einem Spendenlauf am Rollator umgerechnet rund 33 Millionen Euro sammelte und dafür von der Queen sogar zum Ritter geschlagen wurde.

Selbstbehauptung bedeute aber auch, dass man Altersstereotype erkenne und darauf reagiere, so Marie-Luise Hermann. Durch Stereotypen würden älteren Menschen sowohl positive als auch negative Eigenschaften zugeschrieben, wie zum Beispiel «geduldig» oder «grantig». Warum das problematisch sein könne, erklärte sie wie folgt: «Ein Vorherrschen von negativen Altersstereotypen kann zu Altersdiskriminierung führen. Und dass ältere Menschen nicht mehr so gehört werden, hat ebenfalls viel mit Altersstereotypen zu tun.»

Auch Werbung und Medien würden ihren Beitrag zu den gängigen Klischees über ältere Menschen leisten, sagte Hermann. So habe eine Untersuchung aus dem Jahr 2023 gezeigt, dass in Zeitschriften für ältere Personen zwei Drittel der darin platzierten Inserate für pharmazeutische Produkte werben würden oder dass ältere Männer generell positiver dargestellt würden als ältere Frauen.

Eine Szene spielte bei der bekannten Linner Linde

Nach dem Referat sorgten drei Schauspielerinnen vom Senioren-ImproTheater aus Zürich für Unterhaltung. Sie spielten verschiedene Szenen, bei denen das Publikum einige Eckpunkte festlegen durfte. So trafen etwa die 70-jährige Rosa und der 77-jährige Fritz bei der Linner Linde auf eine sprechende Lindenblüte und der weise Uhu behandelte in seiner Waldpraxis ein Elefant und ein Eichhörnchen.

Danach gab es eine Pause und um 18 Uhr wurde der Schweizer Film «Aktiv ins Alter» gezeigt. Ein berührendes Werk über Menschen mit Erfahrung, Mut und Leidenschaft fürs Leben. Aktiv ins Alter scheint auch beim Seniorenrat der Stadt Brugg Programm zu sein, bietet er doch immer wieder spannende Veranstaltungen an. Etwa den Chlaushöck am 1. Dezember um 17.30 Uhr im Salzhaus Brugg oder das Pétanquespielen jeweils am Donnerstag. Weitere Infos und Veranstaltungen sind auf der Website Senionenbrugg zu finden.

Details
Zuletzt aktualisiert: 24. November 2025

Infos November 25

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Liebe Mitglieder
Im vierten und letzten Versand 2025 können wir Euch die folgenden Veranstaltungen anbieten::

Chlaushöck am 1.12.2015
Unser traditioneller Chlaushöck findet am Montag, den 1. Dezember statt. Er ist zu einem fröhlichen Vereinsfest geworden, wir freuen uns auf euch!

Sunntigs-Mittagstisch am 7.12.2025
Unser beliebter Mittagstisch findet dieses Mal im Restaurant Kurve in Windisch statt.

ODEONKINOREIF?
Programm bis Januar 2026, Apéro zum Jahresbeginn am 21.1.2026. Zum Start ins Jahr 2026 unserer beliebten langjährigen Filmreihe offerieren wir einen Apéro. Vorher wird der Film «A bout de souffle» mit Jean-Paul Belmondo gezeigt. Speziell ist, dass der Film ab der 35mm Filmrolle gezeigt wird!

Sunntigs-Mittagstisch am 1.2.2026
Der erste Mittagstisch 2026 findet am 1. Februar statt. Und zwar in Gansingen im Restaurant Landhus. Ist gut mit dem Postauto erreichbar.

Brugg liest ein Buch
Diverse Anlässe am 14. November 2025, 17. Januar 2026 und am 28. Januar 2026. Die Reihe handelt von spannenden Geschichten rund um die Linde von Linn. Die bisherigen An lässe stiessen auf grosses Interesse.

Die Details zu den Veranstaltungen seht ihr, wenn ihr auf die unterstrichenen Veranstaltungen klickt. Bitte Anmeldefristen beachten! 

Beachtet auch den Veranstaltungskalender der Koordinationsstelle Alter Region Brugg auf unserer Homepage (unter «Agenda»). Dort sind auch Anlässe von anderen Organisationen aufgeführt.

Wir wünschen euch eine gute Zeit und danken für eure Treue!

Im Namen des Vorstandes

Eduard Sulzer

Präsident Seniorenrat Stadt Brugg

 

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Zuletzt aktualisiert: 05. November 2025

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Besichtigung Barzmühle Bad Zurzach
20 Mai 2026
08:00 - 17:00
Spargelplausch NEU in Ramsen/CH, Mi. 20.5.26
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12:00 -
Sunntigs-Mittagstisch

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