Busfahrt des Seniorenrates ins Markgräflerland

50 Mitglieder liessen sich von der Ausschreibung zum Spargel-Plausch ins Markgräflerland vom 21. Mai begeistern. Genau gesagt waren es mehr, die mitkommen wollten und mangels Platz verzichten mussten; schade. Der Bohrerhof in Hartheim-Feldkirch war das erklärte Ziel. Um 8.00 Uhr gings los, bei bewölkter Wetterlage via Fricktal – Rheinfelden nach Birsfelden ins Restaurant Waldhaus, in einer Waldlichtung in der Nähe des Rheins gelegen.

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Alle freuten sich auf Kaffee und die Gipfeli. Kupferkübel rund um das Gasthaus ergaben fragende Gesichter. Resultat: In diesen Kübeln wurden vor ca. 100 – 150 Jahren Eiercognac hergestellt.

Nach einer kurzen Weiterfahrt schon wieder Halt...; Zollübertritt. Diese Minuten überbrückten wir mit kleinen Witzchen. Herkunft und Betroffene bleiben unter Diskretion. Zu Lachen gabs alleweil. Freuen konnten wir uns auch über die Wetterlage. Blauer Himmel und Sonnenschein; was wollten wir mehr. Der Ausflug des Seniorenrats stand endgültig auf der Sonnenseite!

Auffällig waren auch die vielen LKW, die den Autobahnrand zierten. Streikeinfluss! Nach dem kleinen Zwischenhalt am Zoll fuhr unser Chauffeur Kurt von der Firma Siegrist in Eiken ruhig und rücksichtsvoll weiter durch gepflegte Dörfer und Felder, gesäumt von Spargeln, Erdbeeren und Reben. Bald war das Ziel Bohrerhof erreicht.

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Ein Miteinander von Feld, Hof, Landmarkt und Restaurant, harmonisch eingebettet in einer fruchtbaren Landschaft. Der Produktion zuschauen, im Landmarkt bummeln, an der Hofbar einen Drink einnehmen oder sich im neuen, sehr gepflegten Restaurant an wunderschön arrangierten Tischen vom freundlichen Servicepersonal bedienen lassen. Vorzügliches Essen und passende Weine bildeten den Mittelpunkt.

Wussten Sie, dass die Römer um 250 v. Chr. die Spargel bereits kultivierten. In Frankreich und England erkannte man schon Mitte des 16. Jahrhunderts den feinen Geschmack. In Deutschland war dies erst Mitte des letzten Jahrhunderts gängig. Nach dem Essen gings noch mehr oder weniger lang in den Hofladen. Die leckeren Produkte machten die Trennung nicht leicht.

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Die Rückfahrt, mit schönen Erinnerungen an das Erlebte, wurde fällig. Im Bus wurde es ruhiger. Über Freiburg im Breisgau, das Höllental erreichten wir Titisee, wo wir von einem 1 ¼ stündigen Aufenthalt profitieren konnten. Schwarzwälder Torte essen, Kaffee trinken, ein Bier geniessen oder ein bisschen spazieren, alles war möglich. Klar war auf jeden Fall, mit der definitiven Rückfahrt wurde es nach der Pause ernst. Unser Chauffeur Kurt kommt aus dieser Region und überraschte uns mit der Mitteilung, dass wir den Heimweg über das Bärental, den Feldberg und Todtmoos wählen. Etwas Heimatkunde im Originalton. Leider folgte dem Sonnenschein wieder Regenwetter. Kompensiert hat unser Chauffeur den Sonnenschein durch eine abwechslungsreiche Heimfahrt mit schönen Überraschungen. Mit Applaus wurde sein Engagement verdankt. Ein herzliches Dankeschön an Fredy Klauser und Elisabeth Bolliger für die tadellose Organisation des Ausflugs.

Urs Strub