An der Hauptversammlung des Seniorenrates Brugg im März vor rund hundert Tagen fand ein markanter Wechsel im Vorstand des Seniorenrates Brugg statt: Aufgrund der geplanten Rücktritte des Präsidenten Peter Haudenschild sowie der Beisitzerin Anita Huisman galt es, ihre Funktionen neu zu besetzen. Ebenfalls vakant war das Amt des Vizepräsidenten. Die Suche nach Nachfolgern war vorgängig lange erfolglos, so dass im Spätherbst 2014 eine Findungskommission unter Leitung der ehemaligen Stadträtin Dorina Jerosch eingesetzt wurde. Die Kommission hatte schliesslich Erfolg und konnte an der Hauptversammlung insgesamt fünf neue Kandidaten für den Vorstand vorschlagen.
 

Die zwei verbliebenen Vorstandsmitglieder Walter Lüthy (Aktuar) und Rosmarie Keller-Haller (Kassierin) stellten sich erneut zur Verfügung und wurden wiedergewählt. Neu gewählt wurden Urs Strub (Vizepräsident), Barbara Kipfer, Elisabeth Senn und Christine Wehrli (allesamt Beisitzerinnen) sowie Roland Leupi (Präsident).

SRB Vorstand 2015s

Von links: Walter Lüthy, Urs Strub, Christine Wehrli, Barbara Kipfer, Roland Leupi, Elisabeth Senn, Rosmarie Keller-Haller

Bei so vielen personellen Wechseln war der Start für den neuen Vorstand anspruchsvoll. Bereits fanden drei Sitzungen statt, in denen eine Bestandesaufnahme der aktuellen Situation vorgenommen wurde. Pendenzen wurden erfasst, Ideen und Ziele geordnet und priorisiert. Wichtig war dabei insbesondere, das „Tagesgeschäft“ nahtlos weiter zu führen; wurden doch einige Anlässe und Aktivitäten bereits vom alten Vorstand aufgegleist. Die Verteilung der Ämter innerhalb des Vorstandes konnte noch nicht abgeschlossen werden.

Als erstes grösseres Projekt ist eine Bedürfnisabklärung geplant, um die Wünsche und Sorgen der Seniorinnen und Senioren abzuholen und die Angebote des Seniorenrats vermehrt auf diese auszurichten. Besonders im Bereich Freiwilligenpool möchten wir in Zusammenarbeit mit Pro Senectute aktiver werden. Senioren stellen ihre Fähigkeiten und Kenntnisse oder auch einfach ihre Zeit andern Senioren gegenseitig zur Verfügung, so dass alle profitieren können.

Ein Sorgenkind ist momentan die Homepage www.seniorenbrugg.ch, die technisch auf einem veralteten Stand ist und deshalb auch schon Opfer von Hackerattacken wurde. Die Umstellung auf ein aktuelles System ist im Gange, aber leider ziemlich zeitaufwändig.

In Planung sind zurzeit verschiedene Angebote für das zweite Halbjahr, beispielsweise Ausflüge, Informations- oder kulturelle Anlässe. Wir wollen auch dem Umstand Rechnung tragen, dass Internet und digitale Medien immer mehr von Senioren genutzt werden und entsprechende Informationen und Hilfen anbieten.

Roland Leupi, Präsident