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Ratternde Projektoren und gerissene Filme kennen die heutigen Kinobesucher nicht mehr. Das gehörte zur guten alten Zeit. Festplatte, Server, Monitor und Tablet haben die analoge Technik verdrängt. Wie das funktioniert, erklärte Stephan Filati, Betriebsleiter im Kulturhaus Odeon, am 20. September 2017 uns Seniorinnen und Senioren.

Bevor wir Kinobesucher in den Genuss der Filme kommen, ist viel Büroarbeit nötig. Sind die Filme bestellt, die Woche durchgeplant und die Werbung gemacht, wird der Film per Internet auf den Server des Odeons überspielt. Er wird in einem speziellen Format für Kinos gespeichert und ist verschlüsselt. Per Mail kommt der Schlüssel zum Abspielen, und der ist nur für die Zeit der Vorstellungen gültig.

Es ist eine gewaltige Entwicklung seit der Entstehung der Lichtspieltheater in den 20er-Jahren, als in Brugg erste Stummfilme gezeigt wurden. Sie wurden von einem Life-Orchester, das im Orchestergraben spielte, begleitet. Mit dem Aufkommen der Tonfilme in den 30er-Jahren begannen die goldenen Zeiten des Kinos, bis mit der Verbreitung des Fernsehens die Popularität des Kinofilms abnahm. Heute finden im Odeon 190 Zuschauer Platz, und jede Woche werden gegen 10 Filme gezeigt. Der nächste Film im Rahmen von ODEONkinoreif? wird übrigens am 19. Oktober gezeigt. Kommen Sie doch auch vorbei!

Walter Lüthy, Seniorenrat

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