• DSC_5083xDavid Lauber, Yvonne Brescianini, Antonino Vecchio, Martin Burckhardt. Bild: Max Weyermann
Todesfall - ein Thema, mit dem man sich nicht gerne befasst. Der Tod gehört aber zum Leben, trifft jeden und dies manchmal auch völlig unerwartet. Deshalb es ist sinnvoll, sich vorgängig damit zu beschäftigen. Der von Christine Wehrli organisierte Anlass stiess auf ein unerwartet grosses Interesse. Aus Platzgründen mussten rund 20 Anmeldungen abgesagt und die Leute vertröstet werden.

Am 9. November veranstaltete der Seniorenrat Brugg einen Informationsanlass, bei dem aus verschiedenen Perspektiven aufgezeigt wurde, was bei einem Todesfall zu tun ist und wie man vorsorgen kann, damit möglichst wenig Probleme entstehen. Christine Wehrli vom Seniorenrat Brugg und David Lauber, AKB Brugg, begrüssten die Gäste.

Von der Stadt Brugg informierte Frau Stadtschreiber Yvonne Brescianini über die organisatorischen Abläufe beim Bestattungsamt und über die verschiedenen Möglichkeiten der Bestattung. Auch die wichtigen Punkte Inventar und Steuererklärung wurden thematisiert.

Für viele Besucher unbekannt war, dass Banken strenge Regelungen bei einem Todesfall einhalten müssen und der Zugriff auf Konti gesperrt ist, bis klare Informationen über die Erbteilung vorliegen. Dies auch, wenn eigentlich Vollmachten vorliegen. Das kann schnell zu einem existentiellen Problem führen, wenn zum Beispiel die Miete weiter beglichen werden muss, aber kein Zugriff auf das Konto möglich ist. Zu diesem Thema zeigte Antonino Vecchio von der Aargauischen Kantonalbank auf, weshalb diese Sperren entstehen und wie man Probleme vorgängig durch sinnvolle Vorgehensweisen und Wahl der Kontoart vermeiden kann.

Martin Burckhardt, ebenfalls von der AKB, informierte über Möglichkeiten, wie man seinen Nachlass  so regeln kann, dass es möglichst im Sinne des Verstorbenen ist. Auch die Themen Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung wurden angesprochen und Möglichkeiten aufgezeigt.

Wir danken allen Referenten herzlich für ihre sehr informativen Vorträge und der Aargauischen Kantonalbank für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und den abschliessenden Apéro. Aufgrund der grossen Nachfrage ist vorgesehen, den Anlass gegen Ende 2018 zu wiederholen.

Roland Leupi, Seniorenrat Brugg

 

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