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Am 6. März fand eine Lesung von Peter Belart im Rathaussaal statt. Er stellte auf launige und unterhaltsame Art einige Passagen aus seinem Buch "Ein stilles Heimweh wird mir immer bleiben" vor. Das Buch ist eine Sammlung der Korrespondenz zwischen Marie Siegrist-Belart und ihrer Mutter Verkonika zwischen Konstantinopel und Brugg aus den Jahren 1858 - 1864.

Die grosse örtliche Distanz der Beiden ist aus heutiger Sicht ein Glücksfall; zwang sie Mutter und Tochter doch, alles schriftlich festzuhalten, was man sonst unter vier Augen besprochen hätte.

Wöchentlich gingen Briefe auf die lange Reise. So entstand eine faszinierende und äusserst unterhaltsame Sammlung von Erlebnissen, Klatsch, Tratsch und Anekdoten aus dem täglichen gesellschaftlichen Leben in Brugg und Konstantinopel.

Die Stunde der Lesung verging im Fluge und machte auf die noch ungelesenen Teile neugierig.

Einen herzlichen Dank an Johanna Zumstein für die Organisation des Anlasses!

Roland Leupi, Seniorenrat